Unsere Geschäftsbedingungen

 

1. Die in unseren Angeboten enthaltenen Angaben basieren auf uns erteilten Informationen. Wir bemühen uns, über Objekte und Vertragspartner möglichst vollständige und richtige Angaben zu erhalten; eine Haftung für deren Richtigkeit und Vollständigkeit können wir aber nicht übernehmen. Unsere Nachweise sind freibleibend: Zwischenverkauf und- vermietung bzw. sind vorbehalten.
2. Unsere Angaben und Mitteilungen sind nur für den Empfänger selber bestimmt. Sie sind vertraulich zu behandeln und dürfen Dritten nicht zugängig gemacht werden. Kommt infolge unbefugter Weitergabe ein Vertrag zustande, so ist unser Auftraggeber verpflichtet, uns Schadenersatz in Höhe der Provision zu zahlen, die im Erfolgsfalle angefallen wäre.
3. Ist dem Empfänger die durch uns nachgewiesene Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages bereits bekannt, so hat er dies uns unverzüglich mitzuteilen und auf Verlangen auch zu belegen.
4. Die Provision für Nachweis oder Vermittlung beträgt bei a) Ankauf von Grundbesitz und bei Erwerb von Grundbesitz im Wege der Zwangsversteigerung durch unsere Vermittlung 6% des Kaufpreises. Sie ist vom Käufer zu bezahlen. b) Verkauf von Grundbesitz einen jeweils individuell auszuhandelnden Prozentsatz. c) Vermietung und Verpachtung bei Verträgen bis zu 5 Jahren Laufzeit zwei Monatsmieten bzw. Pachtzins; bei längerer Vertragszeit drei Monatsmieten bzw. Pachtzins sofern es sich um Wohnraum handelt. Bei Gewerberaumvermietung wird bei einer Laufzeit von über 5 Jahren eine Provision von vier Monatsmieten fällig. Die Vereinbarung eines Optionsrechtes gilt provisionsmäßig als Vertragsabschluß. d) Erbbaurecht 6% des auf die gesamt Vertragsdauer entfallenden Erbbauzinses, zahlbar vom Erbbauberechtigten. Eine Honorierung des Eigentümers ist gesondert auszuhandeln. e) Hypothekendarlehen für den Darlehensnehmer 3% der Darlehenssumme.
5. Unser Provisionsanspruch e3ntsteht auch, wenn der Vertrag zu Bedingungen abgeschlossen wird, die vom Angebot abweichen, oder der angestrebte wirtschaftliche Erfolg durch einen Vertrag über ein anderes Objekt des von uns nachgewiesenen Vertragspartners erreicht wird; schließlich, wenn und soweit im zeitlichen und wirtschaftlichen Zusammenhang mit einem ersten Vertrag vertragliche Erweiterungen zustande kommen. Der Provisionsanspruch entsteht z.B. auch bei Kauf statt Miete und umgekehrt. Erbbaurecht statt Kauf, wie auch beim Erwerb im Wege der Zwangsversteigerung. Der Anspruch auf Provision bleibt bestehen, wenn der zustande gekommende Vertrag aufgrund auflösender Bedingungen erlischt. Das Gleiche gilt, wenn der Vertrag aufgrund Rücktrittsvorbehalts des Auftraggebers aufgelöst oder aus anderen Gründen rückgängig gemacht bzw. nicht erfüllt wird. Wird der Vertrag erfolgreich angefochten, so ist derjenige Vertragsteil, der den Anfechtungsgrund gesetzt hat, zum Schadenersatz verpflichtet. Gerichtsstand ist Berlin.